
Kitty Kraus: Untitled, 2007
Mirror, cable, light bulb, adhesive tape, 30 x 22 x 17 cm
Courtesy of the artist and Galerie Neu, Berlin
Der mit 20.000 Euro dotierten Kunstpreis “blauorange” geht in diesem Jahr an Kitty Kraus. Die 1976 in Heidelberg geborene Künstlerin arbeitet vorwiegend an Skulpturen und Installationen aus Materialien wie Stoff, Glas, Tinte u.v.m. Es handelt sich dabei um irritierende, an der Grenze zur Sichtbarkeit balancierende Objekte, die an den menschlichen Körper erinnern. Bis 2006 studierte Kraus an der Universität der Künste Berlin (UdK).
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Neil Jenney, “Girl and Doll”
Bis zum 12. Oktober 2008 zeigt das Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (MUMOK) künstlerische Positionen, die bewusst mit einem schlechten, hässlichen oder bösen Malstil gegen bestehende Kanons und Traditionen agieren. Dabei geht es auch immer um eine Kritik an den Utopien der Moderne, deren uneinlösbare Ansprüche und Versprechungen angeprangert werden sollen. Zu sehen sind 21 malerische Positionen, deren ‘Badness’ – dem breiten Bedeutungs- spektrum des Begriffs entsprechend – sich in verschiedenen Strategien eines schlechten, hässlichen oder bösen Malens manifestiert und dabei Elemente der Ironie, des Protests, des Trash, des Kitsches und des Schocks enthält.
Ausgestellte Künstler:
Georg Baselitz, Werner Büttner, André Butzer, John Currin, Giorgio De Chirico, Pinot Gallizio, Philip Guston, Neil Jenney, Asger Jorn, Martin Kippenberger, René Magritte, Albert Oehlen, Francis Picabia, Sigmar Polke, Heimrad Prem, Peter Saul, Julian Schnabel, Helmut Sturm, Lisa Yuskavage, HP Zimmer.
Bad Painting - Good Art
Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Kuratorinnen: Eva Badura-Triska, Susanne Neuburger
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Für den Berliner Neubau des Bundesnachrichtendienstes schreiben die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben und das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung ein Kunst-am-Bau-Wettbewerb aus. Gesucht wird ein „großes einprägsames Kunstwerk, das dem Haus ein unverwechselbares Markenzeichen gibt” (Realisierungskosten: bis zu 500.000 Euro). Darüber hinaus sind zwei bis vier Skulpturen (Realisierungskosten: bis zu 400.000 Euro) und “künstlerische Interventionen” für zwei Innenhöfe vorgesehen (Realisierungskosten: bis zu 300.000 Euro).
Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler/-gruppen aus der EU, für die Atrien ausschließlich Profi-Künstler mit ständigem Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland und mit deutscher Staatsangehörigkeit.
Bewerbungsschluss ist der 11. August 2008. Die Bewerbungsformulare können u.a. von der Homepage des BBR heruntergeladen werden:
http://www.bbr.bund.de/.
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Für 86,3 Millionen Dollar wurde im Mai 2008 Francis Bacons “Triptychon, 1976″ beim New Yorker Auktionshaus Sotheby’s ersteigert. Große Summen haben auch Bilder von Ives Klein erzielt. Sein berühmtes ultramarinblaues Bild “IKB 1″ ging für 17,4 Millionen Dollar an einen anonymen Sammler. Insgesamt hat Sotheby’s bereits in diesem Jahr bei Auktionen für populäre Nachkriegskunst eine Rekordsumme von 316 Millionen Dollar erzielt.

Francis Bacon “Crucifixion” 1965
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Im Dezember wird in Liverpool der Turner Prize verliehen. Mark Wallinger bekam für seine Protest-Installation “State Britain”, die derzeit in der Tate Britain ausgestellt wird, zum zweiten Mal eine Nominierung. Seine Arbeit besteht aus mehr als 600 Postern und Plakaten, die einst von dem Friedensaktivisten Brian Haw vor dem Westminster-Parlament im Herzen Londons aufgestellt worden waren.
Die anderen Anwärter auf Preis sind Zarina Bhimji, Nathan Coley und Mike Nelson. Die aus Uganda stammende Bhimji stellte anhand von alten Fotos und Filmen die Vertreibung der Inder und anderer Asiaten aus dem ostafrikanischen Land durch den Diktator Idi Amin im Jahr 1974 dar. Der Schotte Coley umgab für seine Installation Modelle von Kirchen, Synagogen und Moscheen mit einem Sichtschutz. Nelson, ebenfalls Brite, schuf imaginäre Szenen aus dem Leben von Menschen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden.

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